So lohnt sich jede Kilowattstunde – Ihre Einspeisevergütung 2025
Was passiert eigentlich mit dem Strom, den Sie nicht selbst verbrauchen?
Hier erfahren Sie, wie Sie mit Ihrer Photovoltaikanlage zusätzlich Geld verdienen –
und warum sich Eigenverbrauch heute mehr denn je rechnet.
Was ist die Einspeisevergütung?
Die Einspeisevergütung ist der gesetzlich garantierte Betrag,
den Sie für jede Kilowattstunde erhalten, die Sie ins öffentliche Stromnetz einspeisen.
Sie wird regelmäßig durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) angepasst
und gilt über einen Zeitraum von 20 Jahren ab Inbetriebnahme Ihrer Anlage.
Aktuell (Stand 2025) liegt die Vergütung bei:
| Anlagengröße | Einspeisevergütung (Volleinspeisung) | Eigenverbrauchsmodell |
|---|---|---|
| bis 10 kWp | ca. 8,1 Cent/kWh | ca. 8,1 Cent/kWh |
| 10–40 kWp | ca. 7,1 Cent/kWh | ca. 7,1 Cent/kWh |
| über 40 kWp | ca. 6,2 Cent/kWh | – |
(exakte Werte gemäß aktueller EEG-Novelle 2025)
Eigenverbrauch oder Volleinspeisung – was lohnt sich mehr?
Die meisten Hausbesitzer entscheiden sich heute für Eigenverbrauch,
weil jede selbst genutzte Kilowattstunde den Bezug aus dem Netz ersetzt –
und damit 30 bis 40 Cent Stromkosten spart, statt nur 8 Cent zu bringen.
Beispielrechnung:
10 kWp-Anlage mit 9.500 kWh Jahresertrag
Eigenverbrauch 30 % → 2.850 kWh x 0,35 € = 997 € Ersparnis
Einspeisung 70 % → 6.650 kWh x 0,08 € = 532 € Vergütung
➡️ Gesamtvorteil: ca. 1.530 € pro Jahr
Mit einem Speicher lässt sich der Eigenverbrauch sogar auf 70–80 % steigern –
und damit die Rendite deutlich erhöhen.
Strombörse und Direktvermarktung
Der Strom, den Sie einspeisen, wird über die Strombörse (EPEX Spot) verkauft.
Die Preise schwanken täglich – von 0 bis über 20 ct/kWh.
Kleine Anlagen profitieren weiter von der festen EEG-Vergütung,
größere ab 100 kWp nehmen häufig an der Direktvermarktung teil.
Dort wird Ihr Strom direkt an Energieversorger verkauft –
und Sie erhalten den Börsenpreis abzüglich einer kleinen Vermarktungsgebühr.
💡 Interessant für Zukunftsprojekte:
Mit sinkenden Speicherpreisen und steigenden Strompreisen wird der Eigenverbrauch langfristig immer profitabler als die Einspeisung.
Steuerliche Aspekte (Kurzüberblick)
Seit 2023 gilt:
- Keine Umsatzsteuer auf Lieferung und Installation von PV-Anlagen bis 30 kWp.
- Keine Einkommensteuer auf Einspeisevergütungen für private Anlagen bis 30 kWp.
➡️ Ihre Einnahmen sind also steuerfrei – die Anlage arbeitet „brutto für netto“.
Fazit
Ob Sie einspeisen oder speichern:
Jede erzeugte Kilowattstunde spart Geld,
macht unabhängiger und steigert langfristig den Wert Ihres Hauses.
💡 Tipp: Erfahren Sie auf unserer Seite „Preise & Wirtschaftlichkeit“,
wie sich die Einspeisevergütung auf Ihre persönliche Rendite auswirkt.
💶 Oder lesen Sie hier, welche Förderungen & Finanzierungen Sie zusätzlich nutzen können.

